Auch wenn es absehbar solche Bilder wohl nicht geben wird, es sind gerade die Brautpaare, die ganz offensichtlich mit viel Zuversicht ins zweite Corona-Jahr gehen. Über 50 Anfragen bzw. Buchungen für standesamtliche Trauungen im Industriedenkmal Maschinenhalle Fürst Leopold liegen jetzt schon vor. Nach welchen „Spielregeln“ dann getraut werden darf, das richtet sich nach den amtlichen Vorgaben von Land, Kreis und Stadt – alles immer aktuell nachzulesen auf unserer Internetseite Trauungen – die dort veröffentlichte Corona-Schutzverordnung des Landes umfasst natürlich auch alle anderen Lebensbereiche.

Eine konkrete Saisonplanung ist aktuell nicht möglich, aber wir bereiten uns hinter den Kulissen so vor, als könne die Maschinenhalle tatsächlich mit dem letzten März-Sonntag ab 13 Uhr wieder für die Besucher geöffnet werden. Dazu gehört auch die Vorbereitung der Kunstausstellung von Frank Hesse mit einer für 11 Uhr geplanten Vernissage. Mag sein, dass sich der Ablauf von 2020 wiederholt – auch vor einem Jahr mussten der Saisonstart und damit die Ausstellungseröffnung verschoben werden, aus Ende März wurde schließlich Mitte Juni.

Auch die offenen Führungen durch die teilweise denkmalgeschützte Kolonie Fürst Leopold (jeweils am dritten Sonntag im Monat, Start um 14 Uhr am Brunnenplatz) und über die ehemalige Zeche mit Besichtigung von Lohnhalle und Kaue (jeweils am ersten Sonntag im Monat, Start 13 Uhr an der Maschinenhalle) sind zwar für die ganze Saison terminiert (siehe Seite Führungen), bleiben aber vorerst ausgesetzt.

Was bei aller Zuversicht wohl nicht stattfinden wird, das ist (wie leider auch schon im Vorjahr) die ExtraSchicht, also die lange Nacht der Industriekultur am letzten Juni-Samstag. Allein schon der Blick auf den Stand der Impfaktion – aktuell rd. 5,7 Impfungen – macht klar: Es ist völlig undenkbar, bis Ende Juni einen allgemeinen Infektionsschutz herzustellen, der ein solches Fest erlauben würde. Schade, aber Sicherheit geht vor.