Jeden Sonntag von 13 Uhr bis 17 Uhr ist der Besuch des Industriedenkmals Maschinenhalle Fürst Leopold wieder ein attraktives Ziel für den Sonntagsspaziergang. 

Natürlich erfordert die längst nicht bewältigte Pandemie besondere Maßnahmen. Also gilt für den Besuch der Maschinenhalle die Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen und alle Besucher – zeitgleich maximal 30 Personen – werden gebeten, sich beim Eintritt in die Halle zunächst die Hände zu desinfizieren und dann in eine Gästeliste einzutragen, damit für den Fall der Fälle vom Gesundheitsamt Infektionsketten recherchiert werden können.

In der Maschinenhalle gilt das Abstandsgebot 1,50 Meter Distanz zu anderen Besuchern und um das problemlos zu ermöglichen, kann man die verschiedenen Ausstellungen in einem Rundgang besichtigen, um so Begegnungen an engeren Stellen zu verhindern. Also wird auch ein vom Eingang getrennter Ausgang eingerichtet. Eine deutlich verstärkte Aufsicht durch den Bergbauverein, Beschilderungen und Aufkleber sollen helfen, sich problemlos zurechtzufinden.

Das sind die Ausstellungen, die zu besichtigen sind. Im Foyer die Fotos des Industriefotografen Peter Koerber „ Fürst Leopold aktiv“ – Bilder aus den Jahren 2000 und 2001 als in Hervest noch Kohle gefördert wurde. In der „schwarzen“ und in der „grünen“ Maschinenhalle die Fotoausstellung „Meine Bilder“ ebenfalls von Peter Koerber, außerdem in der „grünen“ Halle die Plakatausstellung „Schicht auf Fürst Leopold“ – 14 großformatig reproduzierte Seiten aus der Dorstener Zeitung vom Arbeiten unter Tage. Erstellt wurden diese Seiten mit Bildern, die ehemalige Kumpel von Fürst Leopold zur Verfügung gestellt haben. Auch die interaktive Dauerausstellung Leopold-Regal kann besichtigt und benutzt werden, der Touchscreen am Computer wird regelmäßig desinfiziert.

Die sonst am ersten bzw. dritten Sonntag im Monat üblichen offenen Führungen durch die Kolonie Fürst Leopold bzw. über die ehemalige Zeche bleiben ausgesetzt und auch in der Maschinenhalle finden keine Führungen statt, aber: Die historische Dampfmaschine von 1912 wird mit kurzen technischen Erklärungen in Bewegung vorgeführt. Aufkleber am Boden, mit denen die Bereiche markiert sind, wo bei standesamtlichen Trauungen in der Halle die Hochzeitsgäste sitzen dürfen, helfen dabei, auch beim Maschinenlauf das Abstandsgebot einzuhalten.

Das „Trostpflaster“ für die Einschränkungen, die dem gegenseitigen Schutz dienen sollen: Der Bergbauverein verzichtet auf ein Eintrittsgeld, was aber zugleich eine freundliche Einladung ist, das im Foyer stehende Sparschwein zu füttern.