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Spannende Tage am Standort Fürst Leopold

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Drei Projekttage rund um das Thema Kohle standen für die fünf fünften Klassen des Gymnasium Petrinum vom 14. bis 16. November auf dem Programm. Am 14. November reisten die rund 140 Schüler/innen mit ihren Lehrer/innen zur Zeche Zollverein, an den beiden anderen Tagen waren die Klassen am Standort Fürst Leopold in Kooperation mit dem Bergbauverein unterwegs. Rainer Schöneweiß (Bild), Gisela Poppek und Bärbel Pötsch führten die Klassen durch die Zechensiedlung Fürst Leopold.

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Alte Spiele standen auf dem Programm und natürlich jede Menge spannende Geschichte(n) aus 100 Jahren Historie der Zechensiedlung. In der Maschinenhalle Fürst Leopold wartete u.a. Hannes Fischak mit der Station “Ein Bergmann erzählt” auf die Kinder. Wie schwer war die Arbeit unter Tage? Warum haben Bergleute weiße Arbeitsanzüge? Wie lange dauerte eine Schicht? Und: Warum haben die Mäuse unter Tage größere Augen als ihre Verwandten über Tage? Fragen über Fragen und Hannes Fischak blieb keine Antwort schuldig. Großes Staunen war dann angesagt bei den Führungen an der denkmalgeschützten Dampfmaschine. Ulrich Wilke, Michael Halbeisen, Rainer Poppek und Detlef Nieswandt hatten ebenso wissbegierige wie geduldige Zuhörer/innen.

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Heiß begehrt am Petrinum war die Teilnahme am klassenübergreifenden Projekt “Geocaching Fürst Leopold”. Über 500 Schüler/innen hatten sich für dieses Projekt angemeldet, sechs jeweils vierköpfige Teams machten sich schließlich auf den Weg, um mit der Hillfe von GPS-Geräten das von Bärbel Pötsch, Martin Hagemann und Jochen Sprung ausgearbeitete Aufgabenbuch abzuarbeiten. Station für Station musste mit der Eingabe von Koordinaten gesucht werden, die jeweils neuen Werte für die Koordinaten ergaben sich aus den Lösungen der im Aufgabenbuch stehenden Rätsel. Kompliment: Fünf der sechs Team kamen problemlos ans Ziel, nur ein Team blieb buchstäblich auf der Strecke.

Der Bergbauverein will nach diesem erfolgreichen “Probelauf” Geocaching zu einem festen Angebot bei den Führungen machen, nicht zuletzt, um auf diesem Weg noch mehr Jugendliche als bisher für das Thema Bergbau und seine Geschichte in Dorsten zu begeistern.

 

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“Endstation Fürst Leopold” - damit es sich in der Maschinenhalle nicht zu sehr knubbelte, hatte Gerd Schute für zwei Klassen eine neue Führungsroute “Das Wasser und die Kohle” vorbereitet. Vom Petrinum aus ging es am Kanal entlang zum ehemaligen Zechenhafen, dann entlang der alten Zechenbahntrasse über die Lippe und durch die Siedlung zur Zeche - die zweite Klasse hatte dann die Tour in umgekehrter Reihenfolge als Rückweg von der Maschinenhalle zur Schule. Ein langer Spazierweg für die Fünftklässler, die unterwegs auch noch eine Prise Biologieunterricht bekamen - erteilt von den Anglern am Kanal.

 

Dazu schrieb die Logo_WAZ Schüler erkunden Fürst Leopold Symbol_PDF_download

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