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Bergbauverein an der Wiege der Traumschiffe

„Leinen los“ – am 6. Mai startete der Bergbauverein zum Ausflug nach Papenburg, zur Meyer-Werft. Ein tolles Erlebnis, so das einhellige Fazit.

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Albert Albers, natürlich ist er ein ehemaliger Mitarbeiter der Meyer-Werft, war ein ebenso fachkundiger wie unterhaltsamer Fremdenführer. Die Anekdoten des bekennenden Ostfriesen sorgten für viel Spaß beim Rundgang über die Werft.

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Der Blick in die Großbaustelle Kreuzfahrtschiff. Die Schiffe werden in einer über 500 Meter langen Halle in Segmenten montiert. Während an der einen Stelle schon gepinselt wird, muss an anderer Stelle noch geschweißt werden.

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VIP-Führung – so konnte der Berg-bauverein den Schiffbau nicht nur von einer verglasten Galerie aus in Augenschein nehmen. Die Gruppe hatte sogar die Möglichkeit, direkt im Montagedock die Arbeiten zu beobachten. 

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Mit etwas Phantasie ist ein weißes Brückenteil des künftigen Kreuzfahrtschiffes zu erkennen. Die Kanzel ist bereits verglast, die Außenhaut hat ihren ersten Anstrich - etwa 18 Monate dauert der Bau eines Kreuzfahrtschiffes.

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„Weiß man denn“, wollte einer der Dorstener wissen, „wie viele der auf dieser Werft gebauten Schiffe gesunken sind?“ Albert Albers kannte nur zwei Fälle. Ein Schiff sank nach einer Kollision auf der Themse bei London, das zweite Unglücksschiff war 1994 die Fähre „Estonia“, gebaut als Viking Sally (Bild) auf der Meyer-Werft. 852 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Albers: „Die Ursache für den Untergang ist bis heute ungeklärt.“ 

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Der Bau von Holzschiffen stand am Beginn der Geschichte der Meyer-Werft, die seit ihrer Gründung im Jahr 1795 im Familien- besitz ist, aktuell in der sechsten Generation. Heute hat die Werft rd. 2500 Mitarbeiter - darunter kein Tischler mehr. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich die Werft auf den Bau luxuriöser Kreuzfahrtschiffe spezialisiert. Mit neun Aufträgen für solche Schiffe ist die Werft bis 2015 ausgelastet.

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Nach dem Werft-Besuch und einem guten Mittagessen war noch Zeit für einen Bummel durch das malerische Papenburg. Noch vor 30 Jahren lag die Meyer-Werft mitten in der Emsstadt.

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Ehre, wem Ehre gebührt: Das ist Werner Markus, der (trotz erheblicher Beschwerden wegen eines Bandscheibenvorfalls) die Fahrt organisiert hat. Toll gemacht und herzlichen Dank!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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