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Lehrerinnen fühlten sich in der “Schülerrolle” pudelwohl

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Mittagspause in der Maschinenhalle - bei Kartoffelsalat und Baguette tauschten sich die Teilnehmerinnen am KunstProjekt der besonderen Art aus. Die Teilnehmerinnen, das waren Lehrerinnen aus Dorsten und Herten, eingeladen vom Kunstverein Dorsten und vom Bergbauverein, um sich selbst in einem zwei Tage dauernden Projekt in der Maschinenhalle durchs Selbermachen ein Bild zu machen von den Projektmöglichkeiten in dem Industriedenkmal. “Von der Skizze zum Porträt”, so wie die bisherigen JugendKunstProjekte in der Maschinenhalle war auch dieses Projekt betitelt, geleitet wieder von Ursel Kipp und von Seiten des Bergbauvereins wieder betreut durch Vorstandsmitglied Martin Hagemann, der einmal mehr nicht müde wurde, den Teilnehmerinnen zu erklären, welches Maschinenteil sie sich für ihr ganz persönliches Bild ausgesucht hatten.

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Und so fassten die Teilnehmerinnen ihre Erfahrungen zusammen:

Nathalie Timmermann (Gymnasium Petrinum): Ich bin begeistert von den tollen Möglichkeiten, die diese Maschinenhalle bietet.

Helga Kunze (Martin Luther-Schule, Herten): Dieses gute Angebot sollte man allen Schulen im Kreis Recklinghausen machen, denn für Tagesprojekte lassen sich Hin- und Rückfahrt mit Sicherheit organisieren.

Daniela Risse (Gymnasium Petrinum): Nicht nur für den Kunstunterricht, sondern auch für viele andere Fächer kann ich mir Projekte in dieser Halle sehr gut vorstellen.

Monika Szesny (Martin Luther-Schule, Herten): Das waren spannende Tage mit vielen neuen Erkenntnissen. Für die Schüler/innen und auch die Lehrer/innen eröffnet diese Halle viele Perspektiven, die den Unterricht bereichern können.

Conny Hußmann (Gymnasium Petrinum): Das Wiederkommen lohnt sich auf jeden Fall...

 

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Und “so ganz nebenbei” entstanden in diesen zwei Projekttagen auch noch Bilder, von denen Ursel Kipp als künstlerische Leiterin des Treffens, hellauf begeistert war. Sie hofft bei einer Wiederholung dieses Angebots auf noch mehr Teilnehmer/innen.

Begeistert waren schließlich auch die Zwillinge Luca und Lucy Seidel, die die sechste Klasse des St. Ursula-Gymnasiums besuchen und als Enkel von Werner Markus (Bergbauverein) an dem Projekt teilnahmen. Lehrerinnen mal so ganz anders zu erleben, quasi selbst in der “Schülerrolle”, fanden die beiden Kinder unheimlich spannend.

 

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Zeugnis auf der Dampfmaschine

Eine letzte Schulwoche der ganz besonderen Art erlebten zehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum: Sie beteiligten sich an einem JugendKunstProjekt des Dorstener Kunstvereins in der denkmalgeschützten Maschinenhalle Fürst Leopold. “Ein Industriedenkmal im Portrait” - zeichnend, fotografierend und schreibend machten die Jugendlichen aus der Oberstufe ihre ganz persönliche Bekanntschaft mit der jetzt 100 Jahre alten Dampfmaschine entdeckten Details und ihre eigene Perspektive auf das ehemalige Herz der Zeche Fürst Leopold.

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Unter der künstlerischen Leitung von Ursel Kipp (links) entstanden erste Skizzen und schließlich die fertigen Kunstwerke. Hier die Teilnehmer, also Robin Catalano, Leonie Frank, Laura Gille, Linda Heming, Okan Kara, Christian Alexander Peter, Lars Roehnert, Nina Schäfer und Kai Wullenhaeteker, mit ihren Arbeiten:

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Spannend wurde es am letzten Projekttag, der zugleich der letzte Schultag vor den großen Ferien war. Zunächst stand die gestaltete Ausstellungseröffnung auf dem Programm:

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Ein besonderer Dank ging wieder an die Dorstener Künstler Wilhelm Müller (links neben Ursel Kipp), Brigitte Stüwe und Regina Schumachers, die sich sehr aktiv an dem Projekt beteiligten und den Schüler/innen viele wertvolle Tipps geben konnten. “Aber”, so Brigitte Stüwe, “wir lernen auch selber bei jedem Projekt noch etwas dazu.”

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Eine besondere Überraschung zum Finale. Schulleiter Wolfgang Gorniak hatte die Jahreszeugnisse der Schülerinnen und Schüler mit in die Maschinenhalle gebracht. Und so fand die “Siegerehrung” diesmal an einem ganz außergewöhnlichen Schauplatz statt, nämlich auf der Dampfmaschine.

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Das JugendKunstProjekt im Juli 2012 mit dem Gymnasium Petrinum - ein schöner Erfolg für alle Beteiligten.

 

 

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