Banner VBISG_Dorsten_weiss_grau

 

Klimaschutzpreis belohnt breites Engagement

Klimapreis_02_(c)_vj

Seit rund zehn Jahren schreiben die Stadt Dorsten und die Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE) gemeinsam den Dorstener Klimaschutzpreis aus, der Initiativen rund um das Thema sparsamer Umgang mit Energie und Umweltschutz belohnen soll, um so zum Mit- und Nachmachen zu motivieren. Jetzt wurden die Preise für 2013 vergeben und weil der Bergbauverein mit dem Hauptreis ausgezeichnet wurde, durfte er die Preisverleihung ausrichten.

Vom prächtigen Wetter begünstigt fand die Preisverleihung auf dem Grundstück statt, das die Wohnungsgesellschaft Vivawest dem Verein zur Verfügung gestellt hat, damit hier schon bald Familien aus der Siedlung einen interkulturellen Siedlungsgarten bestellen können - einen Nutzgarten, wie es ihn früher an jedem Haus in der Zechensiedlung Fürst Leopold gegeben hat. In Sachen Umwelt- und Klimaschutz ist der Bergbauverein aber auch noch mit anderen Aktionen unterwegs. Da gibt es die Themenführungen durch die Zechensiedlung, Radtouren entlang Lippe und Kanal bis in den Hervester Bruch, um hier auch die Auswirkungen von Bergbau in Dorsten in Augenschein zu nehmen, es gibt nicht zuletzt den Außerschulischen Lernort, der nach der Umrüstung der Maschinenhalle sich von hier aus auch mit Exkursionen dem Thema Energie aus den verschiedensten Perspektiven widmen wird. Bärbel Pötsch, die als Stellvertretende Vorsitzende und Leiterin der Arbeitsgruppe Außerschulischer Lernort für den Bergbauverein den Preis entgegennahm, stellte die verschiedenen Aktiviäten vor.

Ausgezeichnet wurden auch der Kindergarten St. Laurentius Lembeck für ein spannendes Lehmhaus-Projekt, das evangelische Familienzentrum Holsterhausen für interessante Winderforschungen sowie die Barkenberger Kirchengemeinde St. Barbara die alte Nachtspeicheröfen durch energiesparende Wärmepumpen ersetzt hat.

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Maria Allnoch (RWE) gratulierten zu dem Ideenreichtum und den Preisen und überreichten insgesamt 5.000 Euro.

So berichtete die Logo_Dorstener_Zeitung

Symbol_Download_green zurück zur Startseite