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Herbstempfang - Ein Spaziergang mit musikalischem Ausklang

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Der Bergbauverein hatte zum Herbstempfanmg (24. September) in seine Geschäftsstelle am Brunnenplatz eingeladen und konnte dort Vertreter aus der Dorstener Wirtschaft, aus der Stadtverwaltung, den Ratsfraktionen und Parteien begrüßen. Zu Sekt und Selters gab es zünftige Häppchen (Schmalz und Ziegenkäse) und vom Vorsitzenden des Vereins, Dr. Hans Udo-Schneider (rechts) einen Rückblick auf die Geschichte des Vereins, einen Ausblick auf die kommenden Monate und vor allen Dingen ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bisher, “auf die unser Verein angesichts der vielen vor uns liegenden Aufgaben auch in Zukunft dringend angewiesen sein wird.”

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Aufmerksame Zuhörer waren auch Heinz Denninger (SPD), zweiter stellvertretender Bürgermeister und Gerhard Baumeister, Erster Beigeordneter der Stadtverwaltung.

Weil “Petrus” an diesem Samstag gut mitspielte, konnte der Bergbauverein sein Programm wie geplant veranstalten - es wurde ein Empfang der besonderen Art. Denn es blieb nicht bei Reden und dem üblichen Small Talk in der Geschäftsstelle - Gäste und Gastgeber machten sich auf den Weg durch die Siedlung zur Maschinenhalle.

 

 

 


 

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Zunächst ging es durch die denkmalgeschützte Zechensiedlung, die wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zur Zeche Fürst Leopold unter der Überschrift “Arbeiten und Wohnen” ein wichtiges Anliegen des Bergbauvereins ist. Und wie schon bei vielen anderen Führungen für Erwachsene wie Kinder zeigte sich auch diesmal, dass die Zuhörer immer wieder überrascht sind, wenn sie von den Guides - diesmal schlüpfte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Bärbel Pötsch in diese Rolle - auf Besonderheiten im Straßenbild oder in der Architektur hingewiesen werden, wenn sie hören, dass es früher ganz selbstverständlich war, dass sich Famillien mit vier und mehr Kindern Wohnungen von weniger als 70 Quadratmeter Größe geteilt haben.

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Der Spaziergang zur Maschinenhalle Fürst Leopold wurde natürlich auch für intensive Gespräche genutzt. Zwar konnte Gerhard Baumeister nicht mit der Nachricht überraschen, dass die Verwaltung wegen eines plötzlichen Geldsegens dem Bergbauverein helfen kann, die Maschinenhalle großzügiger als jetzt geplant zu sanieren und für eine zeitgemäße neue Nutzung herzurichten, aber für Hans-Udo Schneider war es schon wichtig zu hören, dass es in der Stadtverwaltung einhellige Meinung ist, dass die Maschinenhalle als neuer attraktiver Veranstaltungsort der Stadt Dorsten jede Unterstützung von Rat und Verwaltung verdient.

 


 

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“Hier geht’s lang” - Ursel Kipp führte die Besucher aus dem Basisgeschoss der Maschinenhalle durch das imposante Treppenhaus in die Maschinenhalle und nutzte dort die Gelegenheit, mit Hans-Udo Schneider und Kassierer Gerd Lapke über das Kunstprojekt zu diskutieren, das sie im geplanten Außerschulischen Lernort in Kooperation mit der Gesamtschule und anderen Schulen sowie dem Dorstener Kunstverein in der Maschinenhalle realisieren will.

 

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Die Maschinenhalle als Konzertsaal? Das “Duo Alexandre Tansman” lieferte einen überzeugenden Beweis, dass die Halle sowohl atmosphärisch wie auch akustisch für solche Veranstaltungen beste Voraussetzungen bietet. Der Dorstener Thomas Döller (links) und Jürgen Schwalk (rechts) spielten unter anderem die Komposition “Carbon - Wie klingt Kohle?”. Die mächtige Bassflöte für dieses Stück hat Thomas Döller selbst aus Titan und Kohle gebaut. Das oft bei internationalen Festivals gastierende Duo hat sich der Musik von Alexandre Tansman verschrieben, einem 1941 vor den Nationalsozialisten aus Frankreich nach Hollywood ins amerikanische Exil geflohenen polnischen Komponisten. Alexandre Tansman ist 1987 gestorben, seine Musik lebt im Duo Alexandre Tansman weiter. Mehr Infos über das Duo und Hörproben aus seinen bisher eingespielten CD auf www.juergenschwalk.com

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“Ich hoffe, es hat Ihnen bei uns gefallen und wir konnten Sie überzeugen, dass die Maschinenhalle Fürst Leopold ein wichtiger Mosaikstein im Kultur-, Bildungs- und Freizeitangebot der Stadt Dorsten werden kann”, meinte Hans-Udo Schneider bei der Verabschiedung der Gäste.

Bei Susanne Fraund, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Dorsten, musste der Vorsitzende des Bergbauvereins keine Überzeugungsarbeit leisten, sie glaubt fest an die Attraktivität dieses Standortes, “der für Dorsten nicht nur lokale, sondern auch regionale Bedeutung hat.”

 

 

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