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Der Violinvirtuose Hyung Joon Won in der Maschinenhalle

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Musik kann Versöhnung schaffen, mindestens aber einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung leisten. Davon ist Hyung Joon Won überzeugt, südkoreanischer Violinvirtuose und Gründer (2009) der “Lindenbaum Music Company”, die koreanische Musiker des seit 1955  geteilten Landes in einem Orchester vereinen möchte. Für seine Friedensidee ist Hyung Joon Won weltweit unterwegs, um so oft wie möglich auch mit Gratiskonzerten für sein Anliegen zu werben, um von der Stärke der Musik zu überzeugen.

In diesem Sinn machte Hyung Joon Won die Maschinenhalle zu seiner Bühne - mit einem zauberhaften Konzert. Werke von u.a. Johann Sebastian Bach und Niccolo Paganini waren zu hören, aber ganz besonders gefesselt war das faszinierte Publikum von den schlichten koreanischen Liedern, die Won hingebungsvoll spielte.

Ein Konzert der besonderen Art. Wegen des Anliegens, das der Virtuose hat bis hin zu seinem Traum, eines Tages in einem vereinten koreanischen Orchester musizieren zu können, wegen der für solche Konzerte wunderbaren Akustik der Maschinenhalle, wegen der Stimmung, die Hyung Joon Won in den “Konzertsaal” zauberte, dazu der Alltag von draußen, Motorräder im Kreisverkehr und ein Martinshorn, man hat’s gehört, aber sich nicht daran gestört.

Berichte der    Logo_Dorstener_Zeitung(vorher)    Logo_Dorstener_Zeitung(nachher)

 


Ausstellung Shane Bradford - Das Regal vor dem Regal

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“Das hier ist ein spannender und ungemein inspirierender Ort”, so der britische Künstler Shane Bradford  beim Aufbau seiner Ausstellung in der Maschinenhalle Fürst Leopold. Das Ergebnis der Inspiration, siehe oben: Auf de Empore in der “grünen” Halle setzte Shane Bradford in Blickrichtung Leopold-Regal sein eigenes Regal, gebaut aus dem, was in den”Katakomben” der Maschinenhalle zu finden war, aber bestückt natürlich mit Exponaten von Shane Bradford. Noch bis 21. Mai ist die Ausstellung von Shane Bradford zu besichtigen.

Und so berichtete die     Logo_Dorstener_Zeitung

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Zum Saisonstart 2017 viel Lob für das neue Leopold-Regal

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Die Opernsängerin Irmke von Schlichting eröffnete zum Saisonstart 2017 in der Maschinenhalle die Feststunde zur offiziellen Vorstellung des neuen Leopold-Regals. (Foto: Claudia Engel, RN)

Mit Operngesang, originell vertonter Ruhrgebietslyrik, einer launigen Festrede und zum geselligen Ende auch noch türkischer Bohnensuppe wurde in der Maschinenhalle Fürst Leopold zum Saisonstart 2017 das neue Leopold-Regal offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, und Karl Jasper als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur starteten gemeinsam den Rechner, mit dem das Regal (Info-Terminal und Beleuchtung) gesteuert wird. “Verhüllen, um es heute wieder feierlich zu enthüllen, das war bei einer Regalhöhe von knapp neun Metern leider nicht möglich”, so der Vereinsvorsitzende Gerhard Schute.

Das neue Leopold-Regal sollte der Star dieser Veranstaltung sein, aber zunächst einmal zog die Opernsängerin Irmke von Schlichting das Publikum in ihren Bann. “In mir klingt ein Lied...” - das Publikum lag der Sängerin zu Füßen und das nicht nur, weil sich Irmke von Schlichting zeitweilig mit der Dampfmaschine eine besonders imposante Bühne ausgesucht hatte.

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Für die “Hausherrin” - Eigentümerin der Maschinenhalle Fürst Leopold ist die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur - begrüßte Karl Jasper als Vorstandsvorsitzender die Gäste der Regalvorstellung. Von Karl Jasper kam dickes Lob für das ehrenamtliche Engagement des Bergbauvereins, der bereits eine Reihe von großen Projekten realisiert habe und zu den starken Partnern der Stiftung gehöre. Das Leopold-Regal sei eine weitere Aufwertung der Maschinenhalle und gebe ihr eine Bedeutung weit über Dorsten hinaus. - Grußworte der Stadt Dorsten überbrachte Christel Briefs, stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende im Kulturausschuss. Sie dankte allen Beteiligten und Spendern für dieses wertvolle Stück Erinnerung. Christel Briefs: “Unser Oppa war auf der Zeche. Wenn ich das Regal sehe, kommt mir vieles bekannt vor.”

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“Geschichte und Geschichten zu erzählen, das ist wichtig.” - So begründete Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die Entscheidung ihres Hauses, das Projekt Leopold-Regal mit einem Zuschuss von 92.000 € zu unterstützen. Nicht zuletzt das moderne Medienkonzept des Regals - auf der einen Seite die mächtige Installation, auf der anderen Seite die Möglichkeit, sich auf dem Touchscreen mit Detailinformationen zu den Exponaten zu versorgen - habe die Stiftung überzeugt.

Fürst Leopold sei, so Martina Grote, für die NRW-Stiftung ein großer Standort. Sie erinnerte damit daran, dass in der Maschinenhalle auch bereits das Projekt Dynamisierung der Dampfmaschine mit einem Zuschuss von 117.000 € unterstützt worden ist. Beide Projekte seien wichtig, um das bergbauliche Erbe zu wahren und beide Projekte seien so angelegt, dass sie auch junge Menschen begeistern und für das Thema interessieren können.

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Die “Aschegeister” umrahmten die Festrede von Prof.Dr. Ulrich Borsdorf. Ihr Beitrag: Musik und Lyrik zu verschiedenen Gefachen im Regal, denn rd. 150 Gäste können sich nicht gleichzeitig am Regal-Terminal informieren.

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Prof.Dr. Ulrich Borsdorf hielt die Festrede zur Vorstellung des Leopold-Regals. Der Historiker und Gründungsdirektor des Ruhrmuseums spannte den Bogen vom Namensgeber der Zeche - er würde sich vielleicht im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was heute hier passiert - bis in die Gegenwart. Borsdorf erinnerte an die Zechenvergangenheit des Ruhrgebiets und die Bedeutung, Erinnerungen an diese Vergangenheit zu schaffen. Das Leopold-Regal sei in diesem Sinn in Form und Inhalt bundesweit einmalig und eine Bereicherung für die Museumslandschaft im Ruhrgebiet.

Die Festrede von Prof. Dr. Ulrich Borsdorf  Symbol_PDF_download  

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Die “Aschegeister” bei der “Arbeit”: Richard Ortmann, Gründer des Soundarchivs Ruhrgebiet, reicht ein kleiner Hammer, um Maschinenteile und Werkzeuge buchstäblich zum Klingen zu bringen. Michael Bereckis mit dem Akkordeon, aber er war auch mit dem Saxophon zu hören. Thorsten Trelenberg steuerte die lyrischen Texte bei - Zeilen zum Grübeln aber auch zum Schmunzeln.

regal_schute_(c)_jr (Fotos: Jürgen Robbert)

Danke - als Vereinsvorsitzender meinte Gerhard Schute, es sei ganz schwer bis unmöglich zu beantworten, wem für dieses Projekt zuerst gedankt werden müsse. Den Geldgebern und Spendern? Also vorweg der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, weil ohne ihren Zuschuss das Projekt nicht zu realisieren gewesen wäre? Der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur für ihren wesentlichen finanziellen Zuschuss und die ideelle Unterstützung? Dem genialen Architekten Hannes Bierkämper für seine wegweisenden Skizzen und Anregungen? Den zahlreichen Firmen - vorweg dem Düsseldorfer Schreinermeister Thomas Wellenbeck und seinem Team - für die Ausführung der Pläne im eng kalkulierten Zeit- und Kostenplan? Prof.Dr. Ulrich Borsdorf für seine moderierende Mitarbeit im Workshop Leopold-Regal? Oder den Vereinsmitgliedern, die sich an den verschiedensten Stellen des Projektes engagiert haben? Oder doch den vielen ehemaligen Bergarbeitern, die Exponate zur Ausstellung beigesteuert haben? - Dieses Regal ist ein Gemeinschaftswerk, so Schute, anknüpfend an die Rede von Ulrich Borsdorf.

Und dann servierte er den Besuchern quasi als Vorspeise zur türkischen Bohnensuppe, die Vereinsmitglied Tekin Dagdelen für die Veranstaltung gekocht hatte, ein “Kumpel-Anton-Gedicht”, in dem Vor- und Nachteile einer solchen Ausstellung in Form eines Hochregals launig diskutiert wurden: “Cervinski” meckert in dem Gedicht über den Staub oben im Regal, den man ja gar nicht wegputzen könne; und hört als Antwort von “Kumpel Anton”: Im Denkmal Cervinski, da gibts keinen Staub. Alles watte nicht wegwischen kanns, is Pattina, feinste Pattina

Das Leopold-Regal von der Idee bis zur Vorstellung  Symbol_PDF_download

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Was hat dieses Bild mit dem Leopold-Regal zu tun? Es zeigt eine Arbeit des amerikanischen Künstlers Mark Dion (56), zu besichtigen in einer Bank in Montevideo. Die FAZ berichtete 2012 über Dion - der heute weltberühmte Künstler hat übrigens bis zu seinem 18. Geburtstag kein Museum von innen gesehen - und diesen Bericht las unser Mitglied Axel Steinau nicht nur, sondern er brachte den Ausschnitt als Anregung mit in unseren Workshop Ausstellung.

Im spannenden Dialog mit Prof. Dr. Ulrich Borsdorf entwickelte sich Satz für Satz gruppendynamisch die Idee: Warum nicht eine Ausstellung in Form eines Regals?

Danken wir also Mark Dion für seine Arbeit, Ulrich Borsdorf und dem Workshop, dass sie sich so prächtig inspirieren ließen und Axel Steinau für den anregenden Zeitungsausschnitt. Ist wohl etwas dran an der alten FAZ-Werbung, die mit schönen Bildern immer den gleichen Spruch dekorierte: Hinter dieser Zeitung steckt immer ein kluger Kopf...

Bericht der Logo_Dorstener_Zeitung  vom 1. März 2017

Bericht der Logo_Dorstener_Zeitung  vom 27. März 2017

Bericht der Logo_RuhrNachrichten  vom 4. April 2017

Bericht der Logo_RZ   vom 29. März 2017

Bericht der MWDX2141   vom 10. April 2017

 


2017 - die Führungen am Standort Fürst Leopold

Auch in diesem Jahr gibt es ein breites Führungsangebot am Standort Fürst Leopold.

 

Und das steht im April noch auf dem Führungs-Programm

Samstag, 29. April: “So war früher” - Das Leben 1920 in der Kolonie, Start 15 Uhr, Brunnenplatz
Sonntag, 30. April:
“Das Erbe von Fürst Leopold”, Führung in der Zeche, Start 13 Uhr, Maschinenhalle
 

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Spannende Mitgliederversammlung im Leo

Zur Mitgliederversammlung im „Leo“ hatte der Bergbauverein mit Stefan Thieser den bei der RAG Aktiengesellschaft für die Wasserhaltung am Standort Fürst Leopold zuständigen Fachmann eingeladen. Thieser referierte ebenso spannend wie anschaulich über den Stand der Dinge und die Pläne für die Zukunft. Aktuell wird die Wasserhaltung Fürst Leopold zukunftssicher gemacht, was bedeutet: Schacht 1 („grüne Kiste“) wird so umgebaut, dass hier bei Bedarf Tauchpumpen eingehängt werden können, Schacht 2 (historisches Fördergerüst) wird verfüllt. Bis zum Frühjahr 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand eine moderate Beitragserhöhung, vom Vorstand begründet mit der Tatsache, dass für die zahlreichen Investitionen der vergangenen Jahre – Umbau der Halle, Reibradantrieb, Leopold-Regal und viele technische Geräte – auch Rücklagen geschaffen werden müssen. Einstimmig wurde diese Beitragserhöhung beschlossen. Der Beitrag für Erwachsene beträgt ab 2018 dann 24 €.

 


Ein schöner Preis für unser Projekt Siedlungsgarten

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Preisverleihung im “Haus der Stiftungen” in Düsseldorf. Aus über 270 Beiträgen zum “Egagementpreis 2015” des Landes NRW wurde das Projekt “Interkultureller Siedlungsgarten” des Bergbauvereins mit einem der drei Geldpreise ausgezeichnet, nämlich mit dem Sonderpreis der NRW Stiftung. Die Fotografin Nadine Preiss hielt das Ereignis im Bild fest. Von links: Jürgen Robbert (Geschäftsführer des Bergbauvereins), Nora Schrage (Leiterin des Gartenprojektes), Bülent Yurtbai (Gärtner), Christina Kampmann (NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport), Marianna Frolenko (Gärtnerin), Gerhard Schute (Vorsitzender) und Harry K. Voigtsberger (Präsident der NRW-Stiftung).

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Ein Leopold-Taler für den Denkmalschutz

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Das ist der Leopold-Taler, dender Bergbauverein anbietet. Die Vorderseite zeigt das Motiv des Vereinslogos, also eine stilisierte Innenansicht der Lohnhalle, und auf der Rückseite ist eine Teilansicht von Dampfmaschine und Koepescheibe zu sehen.

Der Taler ist aus massiver Bronze und hat einen Durchmesser von 40 mm – eine Münze, gedacht als persönliches Erinnerungsstück an die Zeche Fürst Leopold, aber auch gedacht als ein originelles Dorsten-Geschenk, das man in keinem Geschäft kaufen kann.

Und nicht zuletzt: Auf der Rückseite ist die Prägung „Danke für Ihre Unterstützung beim Denkmalschutz“ zu lesen – der Hinweis darauf, dass der komplette Reinerlös der Aktion einem guten Zweck dienen soll, nämlich dem Industriedenkmal Maschinenhalle Fürst Leopold, dessen Erhalt und Pflege auch nach dem bald abgeschlossenen Umbau zum öffentlichen Veranstaltungsgebäude noch viel Geld kosten wird.

Nur 25 € (außerhalb von Dorsten plus Versand) kostet dieser Leopold-Taler und Interessenten schicken bitte eine E-Mail an info@bergbau-dorsten.de



Präsident der NRW-Stiftung startet den Reibradantrieb

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Bild links: So schnell dreht sich die mächtige Koepescheibe, dass ihre Streben kaum noch zu ahnen sind. (Foto: Reinhard Ernst)
Bild rechts: Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, als Fördermaschinist. (Foto: Bernd Uckermann

“Das ist ein großer Tag für unseren Verein und auch für die Stadt Dorsten” - so eröffnete Gerhard Schute als Vorsitzender des Vereins für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten die Veranstaltung zur offiziellen Inbetriebnahme des Reibradantriebs in der Maschinenhalle Fürst Leopold. Dem Dank an alle Förderer, beteiligten Unternehmen und vor allen Dingen an die NRW-Stiftung, die mit einem Zuschuss von knapp 120.000 € die Realisierung des ehrgeizigen Projektes “Dynamisierung der Dampfmaschine” erst ermöglicht hatte, folgten dann handfeste Taten.

Angeleitet durch Vereinsmitglied Michael Halbeisen schlüpfte Harry Kurt Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, in die Rolle des Fördermaschinisten und “gab Gas” - heißt: setzte die am Fuß der Koepescheibe installierten Reibräder in Bewegung und über die sich drehende Koepescheibe wurden damit auch alle beweglichen Teile der historischen Dampfmaschine von 1912 aus ihrem gut sechsjährigen “Dornröschenschlaf” wieder geweckt.

Im Juli 2008 war bei Stilllegung der Zeche Fürst Leopold die Dampfmaschine abgestellt worden, künftig soll sich die Koepescheibe wieder regelmäßig drehen - an jedem Sonntag zwischen Ostern und Oktober als Highlight im Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold Dorsten, das der Verein am 29. März 2015 eröffnen will.
 

 (Das Video öffnet sich mit Klick auf die Kamera

Und so berichtete die Logo_Dorstener_Zeitung

 


Geschichtswettbewerb “War Was?” - Förderpreis für Bergbauverein

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Der Beitrag “Zeit, dass sich was dreht” des Bergbauvereins wurde beim Geschichtswettbewerb des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Das Konzept des Vereins für die in der Maschinenhalle im Informations- und Begegnungszentrum Fürst geplante Ausstellung sei nicht zuletzt wegen des geplanten Leopold-Regals besonders förderungswürdig, meinte die Jury.

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Bergbauverein gewinnt den Klimaschutzpreis 2013

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Bärbel Pötsch, Stellvertretende Vorsitzende des Bergbauvereins, bekommt von Bürgermeister Lambert Lütkenhorst die Urkunde, die dem Verein den Gewinn des Klimaschutzpreises 2013 bescheinigt. Für die Rheinisch Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE), die diesen Preis mit 3000 € ausstatten, gratulierte Maria Allnoch.

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Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West in Kamp-Lintfort

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105 Jahre wurde in Kamp-Lintfort Kohle gefördert, am 21. Dezember 2012 wurde die letzte Schicht verfahren. Die letzte Schicht auf dem Bergwerk West - in Kamp-Lintfort hieß und heißt der Pütt noch immer Zeche Friedrich Heinrich, benannt nach Friedrich Freiherr von Diergardt und seinen Sohn Friedrich Heinrich.

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Tisa von der Schulenburg - Drei Ausstellungen und ein neues Buch

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Der Dorstener Ehrenbürgerin Schwester Paula Tisa von der Schulenburg sind aktuell in Recklinghausen drei Ausstellungen gewidmet. Zeitgleich stellte Bernd Tönjes (Mitte) als Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und Vorsitzender des Kuratoriums der Tisa von der Schulenburg-Stiftung ein neues Buch über Leben und Lebenswerk der Ordensfrau und Künstlerin vor.

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Dazu in der Logo_WAZ
Aus dem Dunkel ins Licht  Symbol_PDF_download
100 Jahre Bergbau in Dorsten...Symbol_PDF_download

und in der  Logo_Dorstener_Zeitung
Furcht vor dem Kitsch  Symbol_PDF_download
RAG will Tisas Erbe bewahren   Symbol_PDF_download
Erlöse kommen der Arbeit der Stiftung zu Gute   Symbol_PDF_download


Festlicher Jubiläumsauftakt in der Maschinenhalle

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Auch wenn das Bergwerk geschlossen wurde, Fürst Leopold in Dorsten hat mit dem denkmalgeschützten Maschinenhaus alle Chancen für eine gute Zukunft - das zog sich wie ein roter Faden durch die Reden und Grußworte beim festlichen Auftakt zum Doppeljubiläum Fürst Leopold am Freitag (14.9.) in der Maschinenhalle. Bei der Begrüßung auf unserem Bild von links: Hans-Udo Schneider (Vorsitzender des Bergbauvereins), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur), Bernd Tönjes (Vorstandsvorsitzender der RAG Aktiengesellschaft und stellvertretender Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums), Bürgermeister Lambert Lütkenhorst und Horst Heinrich (Geschäftsführung der Stiftung).

Dazu in der Logo_WAZ Die Kolonie feiert Geburtstag

und in der Logo_Dorstener_Zeitung Erinnern, und nicht vergessen

Am Samstag wurde mit großem Programm an und in der Maschinenhalle sowie auf dem Brunnenplatz weitergefeiert.

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Dampfmaschine soll sich wieder bewegen - NRW-Stiftung hilft mit 117.000 €

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Jetzt hat es der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten auch schwarz auf weiß: Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege unterstützt die geplante Dynamisierung der denkmalgeschützten schwarzen Dampfmaschine von 1912 mit einem Zuschuss von bis zu 117.000 € - die fehlenden Mittel für die Gesamtinvestition von rd. 130.000 € wird der Verein in Eigenleistung erbringen. Auf dem Bild (von links): Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dr. Hans-Udo Schneider, Vorsitzender des Bergbauvereins, und Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung.

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Dazu in der Logo_WAZ  Bescherung beim Bergbauverein

und in der Logo_Dorstener_Zeitung  Und sie wird sich doch bewegen

und in der Logo_Dorstener_Zeitung  Dampfmaschine soll mit Strom laufen

 


Ein neuer alter Garten für die Gartenstadt Fürst Leopold

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Gartenstadt Fürst Leopold - bei Gründung der heute unter Denkmalschutz stehenden Zechensiedlung dachte man dabei nicht an Ziergärten, sondern an Nutzgärten zur Selbstversorgung der Bergarbeiterfamilien. An diese Tradition möchte der Bergbauverein anknüpfen und mit Familien aus der Siedlung einen historischen Nutzgarten anlegen.

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Dazu in der Logo_WAZ  Bergbauverein sucht Gärtner

und in der Logo_Dorstener_Zeitung  600 Quadratmeter für einen Nutzgarten

 


Maschinenhalle jetzt im Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege

Der 30. November 2011 ist ein historischer Tag für die Maschinenhalle Fürst Leopold, denn genau an diesem Tag wurde die Eigentumsübertragung von der RAG auf die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vollzogen. Im Dezember 2010 hatte das Kuratorium der Stiftung einstimmig die Eigentumsübernahme beschlossen.

Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung, freut sich, “gemeinsam mit dem engagierten Bergbauverein ein wichtiges Objekt der Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können”. Die Stiftung werde künftig die Kosten für die Instandhaltung an Dach und Fach tragen sowie den Bergbauverein im Hinblick auf den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen.

Für den Bergbauverein begrüßte sein Vorsitzender, Dr. Hans-Udo Schneider, die formelle Eigentumsübernahme durch die Stiftung. Der Bergbauverein werde jetzt einen Miet- und Betreibervertrag mit der Stiftung abschließen und hoffe, dass dann mit den zugesagten Mitteln aus dem Etat Soziale Stadt (rd. 625.000 €) zügig die Sanierung sowie Um- und Ausbau der Maschinenhalle realisiert werden, damit die Maschinenhalle möglichst schnell für Veranstaltungen aller Art, das Projekt Außerschulischer Lernort und als Ausstellungsstätte genutzt werden kann. Schneider: “Dem Bergbauverein geht es nicht darum, Industrieromantik zu konservieren, sondern um eine zeitgemäße offene Nutzung, die dem Charakter des Industriedenkmals gerecht wird.”


 

Prosper Haniel fördert aus der 7. Sohle

Der 27. Mai 2011 geht in doppelter Hinsicht in die Geschichte der Bottroper Zeche Prosper Haniel ein: In Berlin folgte der Bundesrat der Bundestagsentscheidung vom 14. April und strich die so genannte Revisionsklausel aus dem Bergbaufinanzierungsgesetz und in Bottrop eröffnete das Bergwerk die 7. Sohle in einer Tiefe von 1159 Metern, die das Fördern von Kohle bis zu einer Teufe von 1246 Metern ermöglicht.

Mit der Entscheidung von Berlin steht fest, dass die Bottroper Zeche (derzeit rund 4400 Mitarbeiter bei einer Jahresförderung von drei Millionen Tonnen Steinkohle) spätestens 2018 schließen muss, obschon mit der 7. Sohle Flöze erschlossen werden können, die eine Kohleförderung für weitere 20 Jahre denkbar machen könnte.

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Bundestag besiegelt Aus für Steinkohlebergbau

Ganze 81 Sekunden benötigte der Deutsche Bundestag, um das Aus für den deutschen Steinkohlebergbau zu besiegeln. Ohne Beratung strich er bei nur einer Gegenstimme (des CDU-Abgeordneten Dieter Jasper, in dessen Wahlkreis die Zeche Ibbenbüren liegt) die sogenannte Revisionsklausel, mit der das Parlament den Ausstiegsbeschluss aus dem Jahr 2007 noch einmal hätte überprüfen können.

Damit geht der traditionsreiche deutsche Steinkohlebergbau im Jahr 2018 endgültiog zu Ende. Nach dem Willen der EU sollten die Milliardensubventionen für die Steinkohleförderung eigentlich schon 2014 auslaufen. Brüssel lenkte jedoch im vergangenen Jahr ein, nachdem Deutschland die Streichung der Revisionsklausel zugesagt hatte und der Ausstieg zum Jahr 2018 damit unumkehrbar wird.

Damit steht fest, dass die Dorstener Bergleute, die nach dem Förderstopp auf Fürst Leopold und der Schließung des Bergwerks Lippe auf den Nachbarzechen Auguste Victoria (Marl) oder Prosper Haniel (Bottrop) einen neuen Arbeitsplatz gefunden hatten, bis spätestens 2018 ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Nach den Vereinbarungen soll es aber auf keiner Zeche zu betriebsbedingten Kündigungen kommen.

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Glück Auf! - Auf der Homepage des Bergbauvereins

(zum Abspielen auf das Bild klicken)

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Das Steigerlied
 

1. Glück Auf! Glück Auf,
der Steiger kommt,
|: und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :|
|: Schon angezünd´t. :|
 

2. Schon angezünd’t,
das wirft ein Schein,
|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :|
|: ins Bergwerk ein. :|
 

3. Ins Bergwerk ein,
wo die Bergleut´ sein,
|: die da graben das Silber und Gold bei der Nacht, :|
|: aus Felsenstein. :|
 

4. Und kehr’ ich heim,
 zum Liebchen mein,
|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht,:|
|: Glück Auf! Glück Auf! :|
 

5. Wir Bergleut’ sein
kreuzbrave Leut‘,
|: denn wir tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :|
|: und saufen Schnaps :|
 

Steigerlied (Text)

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Im Jahre 1900 wurden die Teufarbeiten der Zeche Baldur  aufgenommen. Ab 1913 för- derte die Nachbarzeche “Fürst Leopold” die erste Kohle. Nach Stilllegung von Baldur übernahm “Fürst Leopold” 1931 die Grubenfelder. Die dritte Schachtanlage in Dorsten errichtete die Matthias Stinnes AG 1960 in Wulfen. Seit 2001 wird keine Kohle mehr in Dorsten gefördert.


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Die ersten Industrieansied- lungen in Dorsten erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. Die größten Betriebe waren seiner- zeit eine Glashütte sowie eine Papierfabrik. In Hervest grün- dete sich 1873 die „Dorstener Eisengießerei und Maschinen- fabrik“. Eine Garnbleicherei und eine Teppichfabrik produzierten ebenfalls schon im 19. Jahrhun- dert auf industrielle Art und Weise.
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Wiki-Industriegeschichte


Sozialgeschichte sozialgeschichte1

Der Bau von Bergarbeitersied- lungen war ein geeignetes Mittel zur Anwerbung von Beschäftigten.  Schon 1910 wurden in Holsterhausen  und 1912 in Hervest die ersten Zechenhäuser errichtet. Mehr als die Hälfte der angeworbe- nen Arbeitskräfte stammten ursprünglich aus dem Osten. Schnell entwickelte sich trotz der unterschiedlichsten geo- grafischen Herkunft eine soziale Gemeinschaft, da die schweren Arbeits- und Lebensbedingungen den Zusammenhalt  förderten.


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